12 Hacks, um deinen Bewerberfunnel zu optimieren

Ein paar Kniffe - und die Conversion Rate steigt!

Kampagne erstellt, Funnel eingerichtet, konfiguriert und gestaltet. Und dann? Optimierungsbedarf gibt es so gut wie immer, insbesondere dann, wenn du die Conversion Rate hochschrauben willst.

Wir stellen dir die 12 besten Funnel-Hacks vor, auf Grundlage jahrelanger Erfahrung mit Performance Recruiting.

#1 – Das Werteversprechen formulieren

Willst du qualifizierte Bewerber angeln, brauchst du einen fetten, schmackhaften Köder. Im Performance Recruiting ist das Werteversprechen dieser Köder, dem wir in unserem Blog einen eigenen Beitrag widmeten.

Kurz zusammengefasst: Mit dem Werteversprechen platzierst du dein Unternehmen oder das deines Klienten aktiv im Mitbewerberfeld. Es beantwortet vor allem die Frage danach, was das dein Unternehmen positiv abhebt von anderen Firmen im selben Umfeld. Das können Gehalt, Karrierechancen, garantierte Freizeit oder ein eigenes Projekt-Budget sein.

Das Werteversprechen packst du am besten in einen knackigen Satz. Für Fernfahrer beispielsweise: „Sei abends zuhause bei deiner Familie!“ Oder für Ingenieure: „Wir stellen dir ein eigenes Budget zur Verfügung, das du für eigene Projekte ausgeben kannst.“

#2 – Das Werteversprechen wiederholen

Wiederhole das Werteversprechen nochmals auf der Opt-In-Seite. Dem Kandidaten nochmals vor Augen zu führen, was euer Unternehmen oder das eures Klienten bieten, dürfte in den meisten Fällen zu einer Stärkung des Willens führen, sich bei euch zu bewerben.

#3 – Call to Action richtig setzen

Mit dem Call to Action ziehst du potenzielle Bewerber weiter in deinen Funnel hinein. Damit der Handlungsaufruf aber erfolgreich ist, solltest du ihn optimal platzieren. Nämlich so, dass er nach Aufruf deiner Anzeige direkt im sichtbaren Bereich ist. Das signalisiert dem Bewerber, dass er aktiv eine Stellenbewerbung starten kann.

Ist der entsprechende Button nicht sofort sichtbar oder eindeutig beschriftet, sackt die Conversion an diesem Punkt bereits massiv ab. Denn dann müsste sich der Bewerber nämlich erst mühsam durch die Seite scrollen, um diesen einen Call to Action zu entdecken. Anders schaute dies mit mehreren Call to Actions aus…

#4 – Mehrere Call to Actions

Dieser Punkt dockt an den vorherigen an. Statt nur einen Call to Action zu setzen, solltest du mehrere Buttons einbauen, mit denen der Kandidat weiter in die Vorqualifizierung gezogen werden kann.

So kannst du den Bewerber an verschiedenen Stellen in der Anzeige abholen.

#5 – Fortschritt anzeigen

Nutze in Funnel-Building-Tools eine Fortschrittsanzeige, so dass der Bewerber immer weiß, wo er sich gerade im Bewerbungsprozess befindet. Das hilft übrigens auch dir, um den Funnel nicht unnötig aufzublähen.

#6 – Stelle leicht verständliche & simple Fragen

Sprache ist ein Skalpell, kein Fleischermesser. Das gilt ebenso für Bewerberfragen. Nur leider fällt es vielen Recruitern schwer, ihre Fragen einfach zu verpacken. Eine leicht verständliche, unmissverständliche Sprache erleichtert es Kandidaten, eure Fragen zu beantworten. „Bist du an der Stelle interessiert?“ Ist eben zugänglicher als „Möchtest du dich in einem kreativen Corporation Field verwirklichen, wo nur der Sky the Limit ist?“

#7 – Mit Fragen Expertise vermitteln

Hier finden der erste und der vierte Punkt zusammen. Schon mit dem Werteversprechen hast du gezeigt, dass du die Branche kennst und Bewerber jemanden „gegenüber“ haben, der sein Berufsumfeld kennt.

Wirbst du zum Beispiel um Logopäden, kannst du fragen: „Möchtest du eine Weiterbildung zur Aphasie wahrnehmen?“ Das ist für Außenstehende ein böhmisches Dorf. Für ausgebildete Logopäden aber ist es ein Wink mit dem ganzen Zaun, dass hier jemand wirbt, der dem Bewerber auf Augenhöhe begegnet.

#8 – Begrenze die Antwortmöglichkeiten

Neulich in einer fiktionalen Performance-Recruiting-Agentur. Recruiter A: „Und hier haben wir noch 3 Antwortmöglichkeiten eingebaut, um zu erfahren, aus welchem Berufsfeld der Bewerber denn kommt.“
Recruiter B: „Ich sehe da nur 5 Antwortmöglichkeiten. Mir fielen aber noch ein: …“

Was die beiden Recruiter sich da für ihren Funnel ausdenken, ist uns egal. Wichtig ist nur, dass es wohl viel zu viele Antwortmöglichkeiten geben wird. Und das verwirrt den Bewerber regelrecht und lässt ihn in vielen Fällen abbrechen. Wir selbst nutzen maximal vier Fragen pro Funnel-Step.

#9 – Vertrauenselemente einbauen

Würdest du einem sprechenden Elch deine Kreditkartendaten anvertrauen? Wenn du nicht Homer Simpson heißt, fällt die Antwort wohl negativ aus. Damit dein Unternehmen oder das deines Klienten im Netz vertrauensvoll wirkt, kannst du mit Auszeichnungen („Top-Arbeitgeber“) werben. Oder Mitarbeiter zu Wort kommen lassen. Oder mit Zertifikaten ein Vertrauensfundament gießen.

Wichtig hierbei: Nur „echte“ Auszeichnungen, Kommentare und Zertifikate verwenden. Ausgedachte Fantasie-Elemente kehren die Vertrauenswerbung ins Gegenteil.

#10 – Danke-Seite effektiv nutzen

Am Ende des Funnels sagst du „Danke“. Und das war es? Gewiss nicht! Hier kannst du noch einen weiteren Call to Action einpflegen. Wir nutzen dafür zum Beispiel die Option, einen Lebenslauf hochzuladen. Der fehlt uns in der Regel nach dem Durchschreiten des Bewerberfunnels, ist aber ein Dokument, das uns noch mehr über den Bewerber verrät.

#11 – Beschreibe die nächsten Schritte

Ein Bewerber hat bis zum letzten Funnel Step durchgehalten und seine Bewerbung abgeschickt? Dann bedanke dich auf einer extra Seite und zeige auf dieser auf, wie es weitergeht im Bewerbungsprozess. Dazu gehört, was du nun in den nächsten Schritten mit seinen Daten machst und innerhalb welcher Frist du dich zurückmeldest.

#12 – Analysiere die Conversions innerhalb deines Funnels

Zu den „Funnel Insights“ haben wir einen Beitrag verfasst, möchten aber in aller Kürze sensibilisieren, warum eine Funnel-Analyse so wichtig ist. Sie verrät dir schlicht, wie viele Seitenaufrufe dein Funnel generierte und wie hoch die Absprungraten zwischen den einzelnen Funnel-Steps ist. Vom Einstieg zur nächsten Seite ist die Absprungrate potenzieller Kandidaten meist hoch, danach sollte der Bewerber-Verlust bis zum Funnel-Ende recht gering sein. Sieht dein Funnel aus wie unten gezeigt, ist es schon richtig gut aufgestellt. Ist die Absprungrate zwischen zwei Seiten zu hoch, solltest du da einmal nachschauen, was du besser oder anders machen kannst.

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Bernd von Wahlert - CEO

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