StepStone Ads vs Performance Recruiting

Warum das Prinzip Gießkanne nicht greift

In unseren Blog-Beiträgen haben wir bereits Blicke geworfen auf Xing, LinkedIn und Co. Immer verbunden mit der Frage: Was können diese Stellenportale im Vergleich zum Social Recruiting besser oder schlechter? Auch für StepStone möchten wir eine solche Einschätzung geben.

Social Recruiting mit starken Argumenten

Was nun im direkten Vergleich besser oder schlechter sei, hängt von eurer Erwartungshaltung ab. Das Performance Recruiting bietet unterm Strich so starke Argumente, dass die meisten Angebote der Stellenbörsen dagegen verblassen.

Die stärksten Argumente sind dreierlei. Zunächst die Ansprache selbst solcher Kandidaten, die nicht aktiv auf Suche sind. Andererseits der riesige Talente-Pool auf Social-Media-Plattformen. Den kontaktier ihr durch Automated Sourcing und intelligente Ansprachen wie personalisierte Nachrichten. Zudem bauen Social-Recruiting-Kampagnen auf vorangegangenen Talentsuchen auf – ihr startet also nie bei null, sondern nehmt dank genauer Metriken und Statistiken wertvolle Erfahrungen mit.

StepStone? Große Zahlen – und ein bekannter Werkzeugkasten

Mit StepStone hat dieses Vorwort eine Menge zu tun. Denn die etablierte Stellenbörse versucht, ihren Kunden einige der Social-Recruiting-Werkzeuge in einem Anzeigen-Paket schmackhaft zu machen. Dabei setzt die Plattform zunächst auf ihre Zahlen: 30.000 Unternehmen sind StepStone-Kunden, zwischen 70.000 und 90.000 Annoncen sind gleichzeitig online. Knapp 13 Millionen Besucher pro Monat verzeichnete die Plattform im März 2016 in der DACH-Region. Neuere Zahlen gibt es leider nicht, aber einen Rechentrick.

Da StepStone international mit anderen Stellenbörsen kooperiert, ist das Netzwerk laut eigenen Angaben in über 135 Ländern vertreten und kommt auf über 400 Millionen potenzieller Kandidaten für eure Annonce. Das beeindruckt, ist aber nicht so gut, wie man annehmen könnte.

Von billig bis teuer

Sucht ihr auf StepStone Mitarbeiter, habt ihr die Wahl aus unterschiedlichen Paketen. Das billigste – das Wort ist bewusst statt „günstig“ gewählt – startet bei gut 120 Euro. Das teuerste Anzeigenpaket schlägt mit etwa 7.500 Euro ins Budget.

Von billig zu teuer staffelt Stepstone auch den Service-Umfang. Das kleinste Paket „Pro Campus“ ist zur Akquise von Auszubildenden, studentischen Mitarbeitern und Akademikern vor deren Abschluss konzipiert. Für Fachpersonal sind andere Optionen vorgesehen, die allesamt eine regionale Ausspielung, zielgerichtetes Targeting, prominente Platzierungen im Browser und eine vertraglich festgelegte Dauer bieten.

Habt ihr ein Anforderungsprofil in der Hinterhand, setzt StepStone euch die kostenpflichtige DirectSearch vor – eine Talent-Datenbank mit 500.000 Profilen.

Bewerber aus dem Mail-Fach

Und über die Job Agent Ad erreichen Recruiter laut StepStone „mehr als 5,9 Millionen User*innen“, die sich per Email-Newsletter über passende Stellenangebote informieren lassen. Mit einem Tag Laufzeit kostet eine Erwähnung im Job Agent 1.495 Euro. Mit 7 Tagen Laufzeit satte 7.495 Euro. StepStone verkauft Recruiting-Gießkannen, die zwar nicht den ganzen Rasen wässern, aber doch ein großes Areal. Nur das einzelne Pflänzchen versorgen sie nicht.

Exklusive sind den bis hierher dargestellten Angeboten das so wichtige Employer Branding, ein eigenes Corporate Design oder Multimedia-Einspielungen.

Individualität kostet extra

Diese Bestandteile verkauft StepStone in den Produkten seines e-Recruting-Portfolios von 1.299 Euro bis 1.999 Euro. Leser unseres Blogs wissen, dass Performance Recruiting hier das eindeutig bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet. Einen Teil der Arbeit will euch StepStone zwar abnehmen, indem es die Anzeigen checkt oder gar erstellt. Doch damit gebt ihr die Kontrolle über eure Recruiting-Kampagne teilweise ab. Antiquiert wirkt zudem die starre Laufzeit. Je nach Paket sind das 15, 30 oder 45 Tage. Diese bezahlt ihr immer, während ihr beim Performance Recruiting nach erfolgreichen Bewerbungseingängen die Kampagne ruhend legen könnt.

Zu guter Letzt fehlen euch mit Stepstone die so wichtigen Daten über Impressions, Klicks in den Funnel und daraus generierte Leads. Nur mit solche Informationen steigert ihr die Kampagneneffizienz und werbt als Personaler schneller neue Talente an oder profitiert als Dienstleister von maßgeschneiderten, erfahrungsbasierten Kampagnen.

Ein kleines Fazit

Kurzum: Als klassische Stellenbörse setzt StepStone einerseits auf beeindruckende Zahlen. Millionen Profile und wiederkehrende Nutzer! Tausende Annoncen! Für euch als Recruiter ist aber entscheidender, wie ihr aus dieser Vielzahl herausstecht und mit geringem Aufwand den idealen Kandidaten für eure freie Stelle findet. Für solche Präzisionsarbeiten bietet das Portal kaum Werkzeuge, verkauft aber stattdessen ein Tool-Set, das in Teilen den Performance-Recruiting-Möglichkeiten entsprechen soll. Das „Original“ ist aber effizienter, genauer und bietet euch nachhaltige Möglichkeiten, aus jeder vorangegangenen Kampagne die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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