So findet ihr die richtige Berufsbezeichnung für eure Kampagne

Diesmal geht es um Berufsbezeichnungen. Warum solltet ihr hippe Jobnamen vermeiden und wie findet ihr die passende Variation? Wir erklären es euch.

Über ausgestorbene Berufsbezeichnungen

Mit Performance Recruiting steht euch ein zeitgemäßes Tool-Set an Recruiting-Möglichkeiten zur Verfügung. Der beste Werkzeugkasten nützt aber nichts, wenn ihr nicht die einzelnen Werkzeuge versteht. Dazu gehört neben den Fragen und der visuellen Gestaltung eures Funnels auch eine ansprechende, zielgerichtete Berufsbezeichnung.

Solche Job-Namen gehören für uns zum Alltag – und oft machen wir uns keine Gedanken über den Inhalt, der mit ihnen einhergeht.

Schon einmal vom Motorkutscher gehört? Nein? Nicht verwunderlich, denn die Berufsbezeichnung ist seit Jahrzehnten ausgestorben, ersetzt vom Fahrzeugführer, Busfahrer und dergleichen. Verschwunden sind außerdem Abtrittanbieter, Gasriecher, Pulveraffee, Ritzenschieber oder Aufwecker. Die Zusammenstellung amüsiert euch vielleicht, hat aber einen fürs Performance Recruiting ernsthaften Hintergrund.

Neuer Name = neuer Inhalt?

Berufe kommen und gehen, wandeln sich und passen sich neuen Realitäten an. Der Kfz-Mechaniker ist im digitalen Zeitalter ein Mechatroniker, der Hausmeister ein sogenannter Facility Manager.

Im ersten Beispiel ist die Bezeichnung durch eine wesentlich erweiterte Tätigkeit nachvollziehbar. Reichte es vor einigen Jahren, die Mechanik eines Autos zu verstehen, sind die Vehikel mittlerweile derart mit Hightech vollgestopft, dass der nur der ausgebildete Mechatroniker dem gerecht wird.

Für den Hausmeister gilt das nur bedingt – dessen Berufsbezeichnung war und ist immer schon der Oberbegriff einer allumfassenden Dienstleistung gewesen. Das soziale Prestige spiegelte das nicht wieder. Und das könnte ein Grund sein,der erklärt. Wieso es den Facility Manager gibt. Klingt halt hipper, moderner, attraktiver als das verstaubte „Hausmeister“. Die Berufsbezeichnung hat sich auch etabliert.

Nicht immer sind solche Job-Neubezeichnungen verständlich. Was ein Vision Clearance Engineer ist? Ein Fensterputzer. Was verbirgt sich hinter Content-Manager, Knowledge-Navigator oder Head of Verbal Communications? Ein Redakteur, ein Lehrer oder eine Sekretärin.

Sprach-Sensitivität steigert den Recruiting-Erfolg

Bis hierhin sind es krasse Beispiele mit einem enormen Gefälle. „In freier Wildbahn“ sind sie keine Seltenheit! Die hippen Sprachverrenkungen blockieren aber bereits eine erste Vorstellung davon, was der Job konkret umfasst und schaden dem Recruiting-Prozess mehr als sie nützen.

Sinnvoll sind Variationen von Berufsbezeichnungen dennoch. Mit ihnen könnt ihr einerseits Professionen klarer umreißen. Das Beispiel Automechaniker vs. Mechatroniker illustriert das mustergültig.

Zum anderen ist die Wortwahl eine Stellschraube, mit der ihr eure Recruiting-Anzeigen feinjustiert und einen anderen Personenkreis ansprecht. Dazu ein kleines Experiment: Was verbindet ihr jeweils mit den Worten Fahrer und Chauffeur?

Mit dem ersten Wort verknüpft ihr vermutlich einen alltäglichen Service – das Befördern von Personen oder Waren in einem Wagen. Der Chauffeur dagegen klingt gehoben, weckt das Bild eines Dienstleisters im noblen Auto, bei dem der Komfort für Fahrgäste im Vordergrund steht.

Die Begriffe aktivieren andere Bilder im Kopf. Die wiederum lösen eine bestimmte Erwartungshaltung beim potentiellen Kandidaten aus, der eure Performance-Recruiting-Anzeige sieht. Glaubt der Bewerber, er könne dieser Erwartungshaltung gerecht werden, bewirbt er sich eher auf diese Stelle. Aners kann das aussehen, wenn er sich mit der Job-Bezeichnung nicht identifiziert. Die Bezeichnung allein entscheidet zwar nicht über den Gang in den Funnel – aber sie kann den Schritt erleichtern oder erschweren.

So findest du die korrekte Bezeichnung

Um die passende Berufsbezeichnung zu finden, geht ihr am besten wie folgt vor: Zunächst schaut ihr nach einem Oberbrgiff. Für Fahrdienste wäre dies der „Fahrer“. Nehmt dann Anforderungen aus dem Stellenprofil. Beispielsweise: Personenbeförderung, innerorts, zugeschnittene Klientel. Schaut dann, welche Begrifflichkeiten diese Kategorien unterstützen. Etwa: Chauffeur, Fahrdienstleiter.

Nehmt diese Vorschläge und befragt einen Dritten, was er damit assoziiert. Auf Grundlage dieses Feedbacks wählt ihr dann aus den eingegrenzten Vorschlägen die eine Jobbezeichnung, die darauf passt. Lasst euch den Vorschlag gegebenenfalls vom Auftraggeber absegnen – und baut die Anzeige darauf auf.

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