Performance Recruiting: So wählst du die richtige Plattform aus!

Wir erklären euch, welche Zielgruppe auf welcher Plattform ansprechbar ist.

Der wichtigste Schritt beim Performance Recruiting ist die Definition der Zielgruppe. Aber das ist nur der erste Schritt, denn jetzt müsst ihr herausfinden, auf welchen Social-Media-Plattformen sich diese Zielgruppe aufhält. Nur so könnt ihr sie effektiv erreichen. Das ist oft gar nicht so einfach, da die Wahl von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.

Wie findet ihr nun die richtige Plattform für eure Kampagne? Wir nutzen dafür zwei Hauptfaktoren: Statistiken und die Zielgruppe der Plattformen selbst. Natürlich gibt euch das auch nur eine grobe Richtung, aber auch die kann schon Gold wert sein. Die Statistiken aus diesem Artikel stammen hauptsächlich aus dem Digital 2021: Germany Report von Hootsuite und der ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 aus der korrigierten Fassung vom 01.11.2020.

Einige der wichtigsten Zahlen für Performance Recruiting liefert der Digital-2021-Report. Demnach gab es im Januar 2021 rund 66 Millionen Social-Media-Nutzer in Deutschland, was ein Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Januar 2020 ist. Insgesamt nutzen rund 78,7 Prozent der Deutschen Social-Media in irgendeiner Form. Dazu zählen auch Plattformen wie WhatsApp oder YouTube.

Laut dem Digital-2021-April-Global-Statshot-Report nutzen rund 4,7 Milliarden Menschen weltweit das Internet. Irgendwo darunter befindet sich euer neuer Mitarbeiter oder neue Mitarbeiterin. 

Facebook: Immer noch der Platzhirsch

Statistiken eignen sich sehr gut, um die demografischen Merkmale der Zielgruppe einzugrenzen. Insgesamt hat Facebook in den letzten Jahren ein wenig an Beliebtheit verloren. Von 2019 auf 2020 sind insgesamt neun Prozent der Nutzer verschwunden. Trotzdem ist Facebook noch die meistgenutzte Social-Media-Plattform. Das könnte daran liegen, dass sie eine der Ersten war und somit den First-Mover-Advantage hat, der bis heute spürbar ist. 

Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass über 95 Prozent der Nutzer Facebook auf dem Smartphone nutzen. Nur knapp 28 Prozent nutzen die Plattform sowohl am Smartphone als auch am PC und nur knapp 4 Prozent nutzen Facebook ausschließlich am PC. Deswegen ist die Devise “Mobile first” heutzutage wichtiger denn je. Das gilt nicht nur für Facebook, sondern auch für andere Plattformen. Das ist auch der Grund, warum wir für unsere Performance Recruiting Kampagnen ausschließlich auf mobile Recruiting-Funnel setzen! Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Insgesamt ist die Zielgruppe von Facebook am weitesten gestreut, da es hier die meisten Nutzer gibt. Von den Early Adoptern bis zur Late Majority ist hier alles vertreten. Darum eignet sich die Plattform bestens für Jobs, die weit verbreitet sind.

Instagram: Junge Menschen teilen Fotos und Videos

Instagram hingegen ist im Vergleich mit Facebook jung und trendy. In Deutschland waren 2020 rund 21 Millionen Menschen auf der Plattform unterwegs. Sie ist vor allem für Menschen geschaffen, die ihre Fotos teilen möchten, aber auch Videos sind sehr beliebt. Reine Textbeiträge wie auf anderen Plattformen gibt es nicht.

Die Social-Media-Plattform richtet vor allem an die jüngere Zielgruppe, was auch die Statistiken bestätigen. Laut ARD/ZDF-Online-Studie-2020 nutzen 53 Prozent der 14-29-jährigen Instagram-Nutzer den Dienst täglich, während es bei der älteren Nutzergruppe von über 50 Jahren nur ein Prozent sind. Instagram eignet sich dementsprechend also für junges Personal oder auszubildende am besten.

LinkedIn: Das weltweite Berufsnetzwerk

LinkedIn ist eine internationale Social-Media-Plattform mit Business-Kontext. Im Prinzip bedeutet das, dass für viele Nutzer vor allem die Angaben zur Berufserfahrung in eurem Profil wichtig sind. Wenn euer Unternehmen auf internationaler Ebene nach neuen Mitarbeitern sucht, ist LinkedIn auf jeden Fall eine Option. Weltweit kann die Plattform rund 740 Millionen NutzerInnen verzeichnen. Im deutschsprachigen Raum sind es immer noch 16 Millionen Nutzer. 

Auch die Altersgruppe verschiebt sich hier. LinkedIn wird von Menschen zwischen 30 und 49 Jahren am häufigsten genutzt. Durch das Business-Branding tummeln sich hier viele Arbeitnehmer mit Bürojobs wie Manager, HR-Mitarbeiter und mehr. Auch in der Timeline findet ihr vermehrt Business-Themen und weniger Fotos von den Mittagessen der Nutzer.

Xing: Das deutsche Business-Netzwerk

Xing könnte man als deutsches Äquivalent zu LinkedIn bezeichnen, denn es teilt sich den Business-Bezug mit der Plattform. Laut eigenen Angaben kann das Unternehmen mit 19 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum hier sogar eine größere Userbase verzeichnen als der amerikanische Kollege. 

Für euch als Performance Recruiter bietet die Plattform noch einen weiteren großen Vorteil: Sie ist sehr offen mit den Daten der Nutzer. So arbeiten laut Xing 47 Prozent der Mitglieder in leitender Führungsebene, während 48 Prozent der Mitglieder ein Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro haben. Dazu bekommt ihr weitere Daten und Fakten, mit denen ihr eure Zielgruppe abgleichen könnt hier.

Twitter: Eine sehr spezielle Zielgruppe

Twitter ist ein recht spezielles Social-Media-Netzwerk und auch die Zielgruppe ist hier nicht so breit gestreut wie bei anderen. Auffällig ist direkt, dass die Nutzer zu 73 Prozent männlich sind und ein Großteil davon unter 50 Jahren. Laut Hootsuit könnt ihr hier bis zu 5.2 Millionen deutsche Nutzer erreichen. Insgesamt gibt es laut Brandwatch aber 330 Millionen aktive Nutzer monatlich. Also auch hier könnt ihr ein internationales Publikum ansprechen. 

Eine weitere sehr interessante Zahl kommt ebenfalls von Brandwatch. Rund 25 Prozent aller verifizierten Accounts sind von Journalisten. Wenn ihr also neue MiterarbeiterInnen in diesem Bereich sucht, kommt ihr an Twitter nicht vorbei.

Fazit: Welche Social-Media-Plattform ist die beste?

Pauschal lässt sich natürlich nicht sagen, welche Plattform die beste ist. Es kommt immer darauf an, wen ihr sucht. Darum ist die große Auswahl an Plattformen ein Segen für suchende Unternehmen. Die unterschiedlichen Nutzergruppen erlauben es euch schon bei der Auswahl der Plattform vorzufiltern. Diese Filter verfeinert ihr dann in der Kampagne weiter.

Falls ihr euch nicht für eine Plattform entscheiden könnt, kann es auch sinnvoll sein, auf mehreren gleichzeitig zu suchen. Falls ihr euch trotzdem noch nicht ganz sicher seid, wen ihr sucht und wo ihr diese Person findet, helfen wir euch natürlich gerne weiter.

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Bernd von Wahlert - CEO

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